CD cover: Max Brod Trio - Beethoven Dvorak



Bestell-NR. ARCODIVA UP 0098 - 2 131

Beethoven - Dvorák

01. Ludwig van Beethoven - Piano Trio in E flat Major No 1, Op. 1 - I. Allegro
02. Ludwig van Beethoven - Piano Trio in E flat Major No 1, Op. 1 - II. Adagio cantabile
03. Ludwig van Beethoven - Piano Trio in E flat Major No 1, Op. 1 - III. Scherzo. Allegro assai
04. Ludwig van Beethoven - Piano Trio in E flat Major No 1, Op. 1 - IV. Finale. Presto
05. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - I. Lento maestoso attacca
06. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - II. Poco adagio
07. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - III. Andante
08. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - IV. Andante moderato
09. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - V. Allegro
10. Antonín Dvořák - Dumky, Op. 90 - VI. Lento maestoso

Soweit mir bekannt ist, handelt es sich um die erste Aufnahme des Max Brod Trios, welches sich im Jahre 2005 formiert hat - so jedenfalls erfahren wir aus dem Beiheft. Sicherlich sollte das Ensemble genauestens verfolgt werden, da diese Aufnahme bereits eine solche Frische und Geschlossenheit aufweist, die man nur allzu selten zu hören bekommt...

Jeder Satz ist mit großer Professionalität und Gefühl gespielt und mit Sinn für ein natürliches Miteinander, ohne überprobt zu wirken. Wir bekommen einen subtilen Einblick in die Ensemblearbeit, die eine differenzierte Textausgestaltung hervorbringt. Dies ist sicherlich keine Version, um sie im Auto zu hören, denn nichts sollte verloren gehen von den Klängen dieser Musiker in ihrer unglaublichen Geschlossenheit...

Stephen Hall - musicweb


Nach Max Brod hat sich das 2005 gegründete Max-Brod-Trio benannt. Nicht zuletzt aus ethischen Motiven: Als eine Persönlichkeit mit deutsch-jüdisch- tschechischem Hintergrund symbolisiere Brod geradezu mustergültig den Anspruch des Trios, auf musikalischem Wege universelle Botschaften zu vermitteln. Von diesem Geist der Toleranz ist in dieser ersten CD des Trios viel zu spüren: Beethovens Es-Dur-Trio op. 1 besticht mit einer Helle, Klarheit und Offenheit, wie sie in dieser Prägnanz nur selten zu finden sind. Trotz seiner Ecken und Kanten eine rundum geschliffene Perle – dem Brod-Trio gelingt ein Paradox, an dem sich andere Beethoven-Interpreten oft die Zähne ausbeißen. Dvoráks sechs Dumky-Tänze erfreuen vor allem mit einem zauberhaften Dialog zwischen Violine und Cello.

Rafael Sala